Über die Arbeitsgruppe G8

Arbeitsgruppe derzeit nicht aktiv

Auch im 7. Jahr nach Einführung von G8 (8 Jahre Gymnasium statt bisher 9) in Baden-Württemberg sind die damit verbundenen Probleme nicht viel kleiner geworden: Stofffülle, Zeitknappheit, zu viele Schulstunden, wenig Muße für Freizeit und Hobbys und damit überlastete Schüler und Lehrer. In den seit 2004 geltenden Bildungsplänen ist die "Kompetenzvermittlung statt Stofffülle" verankert, aber erst heute beginnen die entsprechenden flächendeckenden Fortbildungen für die Lehrer. Deshalb ist es kein Wunder, dass noch immer viel zu viel Stoff gelehrt wird anstatt den Kindern und Jugendlichen die Fähigkeiten und Kompetenzen zu vermitteln, die sie im weiteren Lern- und Berufsleben wirklich brauchen: Eigeninitiative, Kreativität, Teamfähigkeit, Selbstständigkeit und die Fähigkeit, sich Wissen zu verschaffen. Statt dessen wird immer noch zu viel Zeit damit verschwendet, Fakten auswendig zu lernen und sich Wissen lediglich kurzfristig anzueignen, um die nächsten Klassenarbeiten meistern zu können. Nachhaltiges Lernen sieht anders aus. Das hat die im Herbst 2010 durchgeführte G8-Umfrage landesweit ergeben.

Der erste G8-Jahrgang, der gerade in der Kursstufe steckt, wird 2012 Abitur machen. Hier ist besonders wichtig, dass die Schüler keine Nachteile gegenüber den G9-Schülern haben, denn sie müssen gemeinsam das Abitur bestehen.

Für Rückmeldungen über die Bedingungen von G8 an Ihrem Gymnasium sind wir dankbar, egal, welche Klassenstufe es betrifft. Das Modell G8 ist nicht mehr zurückzudrehen, obwohl viele Eltern und Schüler dies wünschen. Aber man kann in punkto Umsetzung viel Positives erreichen durch Austausch, Zusammenarbeit mit Schulleitung und Lehrern und natürlich auch Gespräche mit den verantwortlichen Stellen in Kultusministerium, Gemeinderat und Staatlichem Schulamt.

Mail an die Arbeitsgruppe G8

Am 28.10.2011 gab es ein Gespräch zwischen der landesweiten Elterninitiative G8 und dem Kultusministerium. Das Protokoll finden Sie hier.

Zur Pressemitteilung des Ministeriums für Forschung, Wissenschaft und Kultur zu den Studierendenzahlen

Die Ergebnisse der G8-Umfrage liegen vor.

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Protokoll hier herunterladen