Bei der Schulartenausschusssitzung der Gymnasien am 11.11.2009 im Schickhardt Gymnasium besichtigten die Teilnehmer auch die Klassenzimmer - sicherheitshalber mit GEB-Bauhelmen, denn die Decken machten keinen vertrauenerweckenden Eindruck. Dabei hatten die Schüler sich vorher so viel Mühe mit ihren Klassenzimmern gegeben und teilweise mit einer anspruchsvollen Ausmalung begonnen: die Kontinente unserer Erde mit Städten und (inzwischen entfernten) Uhren mit den entsprechenden Ortszeiten. Diese wird nun wohl leider zerstört werden wegen der dringend nötigen Sanierung, für die der Gemeinderat hoffentlich die erforderlichen Mittel auf Druck der Ereignisse bereitstellen wird.

Das Schickhardt Gymnasium ist lediglich das vorläufig schlimmste Beispiel für den generellen Renovierungsstau an Stuttgarter Schulen.

Aber kein Wunder: Wer jahrzehntelang an den Ausgaben für Bauunterhaltung spart, muss sich nicht wundern, wenn er anschließend mit 327,7 Millionen im Rückstand ist!  Während üblicherweise zwischen 1,5 und 2% des Gebäudeversicherungswertes jährlich zur Bauunterhaltung zur Verfügung gestellt werden sollten, begnügte sich die Stadt Stuttgart selbst in den "fetten Jahren" mit maximal 0,75%

Bilder aus dem Schickhardt-Gymnasium

Fühlen Sie sich auch für dumm verkauft? Veräppelt? Provoziert?

Sind Sie auch der Meinung, zweieinhalb Millionen Euro könnte man sinnvoller ins Bildungswesen investieren, statt uns mit unsinnigen Werbeschriften zu überschütten, in denen schön geredet wird, was nicht mehr schön ist? Dann machen Sie Ihrem Unmut Luft! Notieren Sie auf dem Werbeflyer des Kultusministeriums Ihren Unmut, Ihre Kritik, Ihre Meinung und schicken Sie das Ganze an:

Kultusministerium
Ministerium für Kultus, Jugend und Sport
Schlossplatz 4
70173 Stuttgart

Wir hoffen, dass sich sehr viele Eltern und gerne auch Schüler beteiligen werden, um dem Kultusminister unsere Ideen für eine bessere Bildung im Land aufzuzeigen.

Herzliche Grüße von Ihrem
Team SCHULE MIT ZUKUNFT
Petra Hoja & Katharina Georgi-Hellriegel

Download des Werbeflyers
Download der Pressemitteilung zur Werbekampagne des Kultusministeriums
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